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02.06.2015

Brief an den Bundespräsidenten



Gemeinsamer Brief der Grünen Hochschulgruppe Bochum und der Juso-Hochschulgruppe Bochum an Bundespräsident Joachim Gauck anlässlich der 50 jährigen Festveranstaltung der Ruhr-Universität Bochum „BlauPause“ in Bochum:

Dazu erklärt Moritz Fastabend für die Juso-Hochschulgruppe Bochum:
„ Für uns gilt: Burschenschaften und ihre Ideologie müssen vor Ort weiterhin bekämpft werden. Rassismus, Antisemitismus, Revanchismus, Sexismus und Homophobie dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz finden! Dabei gilt unsere Solidarität auch den Genoss*innen in Thüringen, wo in Eisenach auf der Wartburg alljährlich der sog. Burschentag stattfindet. Wir stellen uns rechtem Gedankengut entgegen, wo es uns begegnet!“

Sebastian Pewny, Mitglied der Grünen Hochschulgruppe Bochum und Ratsmitglied in Bochum ergänzt:
„In der Studierendenschaft sind sich die meisten einig, dass Verbindungen ein Relikt aus der Vergangenheit sind, die nicht zu einer weltoffenen Universität passen. Auch im Senat der RUB sehen das Viele so. Für Rektor Weiler wäre es ein Leichtes, diesem Treiben endlich ein Ende zu setzen. Mit dem kurzen Verweis auf das Selbstverständnis der Ruhr-Universität, könnten die Verbindungen sofort ausgeladen werden. Ganz einfach. Eine heuchlerische Toleranz gegenüber den Intoleranten bringt niemandem etwas, außer den Männerbünden selbst. Das kann doch nicht das Interesse der Unileitung sein! Hoffen wir gemeinsam, dass Rektor Weiler noch zur Vernunft kommt, oder durch diesen offenen Brief an den Bundespräsidenten zur Vernunft gebracht wird und die Kontroverse über die Studentenverbindungen nicht sein großes Abschiedsfest überschatten wird.“

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