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22.06.2015

Urabstimmung: Sagt Ja zum Semesterticket!



Vom 22. Juni bis 26. Juni findet an der RUB eine Urabstimmung zum Semesterticket statt. Ursache dieser Abstimmung sind grundlegende Vertragsveränderungen im Zuge von Preiserhöhungen durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Als Grüne Hochschulgruppe wollen wir alle Studierenden ermuntern, bei der Urabstimmung mit JA abzustimmen! Die genaue Frage auf dem Wahlzettel lautet:

„Soll die Studierendenschaft auf Grundlage des aktuell vorliegenden Vertragsangebots erneut einen Vertrag zum VRR- und NRW-Semesterticket schließen?“

Das Solidarmodell beibehalten


Ein Ja bedeutet, dass das erfolgreiche Solidarmodell Semesterticket erhalten bleibt. Das VRR- sowie das NRW-Ticket sind solidarische Beitragsmodelle (d.h. alle Studierenden müssen es unabhängig von der persönlichen Nutzung beziehen und bezahlen). Das Semesterticket ist im Vergleich zu allen anderen Ticketmodellen dabei deutlich günstiger.

Alle Leistungsmerkmale bleiben erhalten oder werden erweitert (dazu gehören):

- es gilt in der Preisstufe D Region Süd,

- Personen- und Fahrradmitnahme ist im gesamten VRR (Preisstufe E) möglich,

- die Integration bisheriger Zusatzvereinbarungen in den Gesamtvertrag (u.a. verlängerte Kündigungsfrist, Fahrrad und Personenmitnahme) findet statt.

Die Erhöhungen


Die Preiserhöhungen betragen:

- regelmäßige Preiserhöhungen im Durchschnitt aller VRR-Tickets: Die Preiserhöhungen schwanken dabei stark und haben in den letzten Jahren bis zu 4 % im Semester betragen.

- Zusätzlich verlangt der VRR außerordentliche Erhöhungen der Monatspreise von insgesamt 3,80 Euro (22,80 Euro im Semester), verteilt über 9 Semester: 2,00 Euro pro Monat (also 12 Euro im Semester) zum Wintersemester 2015/2016. Danach je 0,45 Euro pro Monat (also 2,70 Euro im Semester) zu den Sommersemestern 2016, 2017, 2018 und 2019.

Trotz diesen Preiserhöhungen bleibt das Semesterticket das günstigste Ticket in NRW. Um vergleichbare Leistungen zu erhalten, müssten wir „auf dem freien Markt“ 1.500 Euro im Semester zahlen!

AStA hat zu wenig rausgeholt!


Seit 2013 haben wir als GHG versucht, Druck auf den AStA und den VRR auszuüben, dass die Preise weniger stark erhöht werden. Leider wollte unser AStA, bestehend aus Jusos, NAWI, IL, ReWi & GEWi, uns nicht an den Verhandlungen beteiligen. Auch die von uns vorgeschlagen frühzeitigen Proteste wollten die ASten nicht aufgreifen. Es wäre wohl mehr drin gewesen, unser AStA hat aber leider erst viel zu spät begonnen, Radau zu machen!

Wir konnten als GHG jedoch im Hintergrund durch unsere guten Kontakte zu den Grünen wenigstens durchsetzen, dass es demnächst ein günstiges Vorkursticket für alle Studis gibt, die vor Beginn des Studiums diverse Kurse besuchen müssen oder wollen und das an allen Hochschulen im ganzen VRR-Gebiet.

Für ein ökologisches, solidarisches und faires Ticket!


Wir rufen euch alle dazu auf, in den nächsten Tagen, JA zum Semesterticket zu sagen! Die Urnen stehen in den Cafeterien, genau wie bei der Wahl zum Studierendenparlament.

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