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Antifaschismus

08.06.2015

Die BlauPause: Viel Sonne und viel Schatten



Am 6. Juni wurde der 50. Geburtstag der Ruhr-Universität gefeiert. Es war ein sonniges und schönes Fest. Aber leider überschatteten einige Ereignisse die große Sause. Das Rektorat bleibt auf dem rechten Auge blind und der AStA der Mitte bewies wieder einmal seine Inkompetenz. Die RUB wurde für den Bundespräsidenten aufgehübscht: es wurde gestrichen, Bäume und Pflanzen wurden aufgestellt. Die Uni ist in einem Glanz erstrahlt, der gar nicht existiert. Es wurde eine Fassade aufgebaut, um die Promis zu blenden. Das echte Gesicht der Ruhr-Universität: schmutzig, studentisch, aktivistisch und ehrlich, wurde unter einer Tonne Schminke versteckt!

Falsch verbunden!

Die BlauPause sollte ein Fest der Vielfalt für alle Studierenden sein. Doch es präsentierten sich auch rechte Verbindungen und setzten damit ein Zeichen für Sexismus und ewiggestriges Gedankengut. Über Wochen versuchten progressive Gruppen die Männerbünde von der BlauPause zu verbannen.weiterlesen
02.06.2015

Brief an den Bundespräsidenten



Gemeinsamer Brief der Grünen Hochschulgruppe Bochum und der Juso-Hochschulgruppe Bochum an Bundespräsident Joachim Gauck anlässlich der 50 jährigen Festveranstaltung der Ruhr-Universität Bochum „BlauPause“ in Bochum:

Dazu erklärt Moritz Fastabend für die Juso-Hochschulgruppe Bochum:
„ Für uns gilt: Burschenschaften und ihre Ideologie müssen vor Ort weiterhin bekämpft werden. Rassismus, Antisemitismus, Revanchismus, Sexismus und Homophobie dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz finden! Dabei gilt unsere Solidarität auch den Genoss*innen in Thüringen, wo in Eisenach auf der Wartburg alljährlich der sog. Burschentag stattfindet. Wir stellen uns rechtem Gedankengut entgegen, wo es uns begegnet!“

Sebastian Pewny, Mitglied der Grünen Hochschulgruppe Bochum und Ratsmitglied in Bochum ergänzt:
„In der Studierendenschaft sind sich die meisten einig, dass Verbindungen ein Relikt aus der Vergangenheit sind, die nicht zu einer weltoffenen Universität passen.weiterlesen
27.05.2015

Verbindungen auf der BlauPause: RUB auf dem rechten Auge blind!



Da hat die Unileitung nun den Salat: Immer mehr Verbindungen, Corps und Burschenschaften belegen Stände auf der Blaupause. Die Toleranzpolitik des Rektorats gegenüber menschenverachtenden Ideologien zieht Verbindungsstudenten anscheinend magisch an. Die studentische Senatsfraktion und das Studierendenparlament versuchen nun die rechten Umtriebe auf der Blaupause noch zu verhindern!

Studierendenschaft gegen Verbindungen

Auf der Sitzung des Studierendenparlaments am 20. Mai wurde beschlossen, dass Burschenschaften, Studentenverbindungen und Corps entschieden abgelehnt werden und ihnen auf universitären Veranstaltungen kein Forum geboten werden soll. Die gesamte Studierendenschaft steht also geschlossen gegen Verbindungen. Das hält die Unileitung jedoch nicht davon ab, den rechten Männlein weiterhin ein Forum bieten zu wollen.

Rechte Schenkelklopfer in der bsz<weiterlesen
07.05.2015

:bsz und Ruhr-Uni hofieren Verbindungen*



Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen verharmlosenden Artikel über eine Studentenverbindung veröffentlicht. Auch die Leitung der RUB hofiert Verbindungen auf der BlauPause. Immerhin drei Gruppen dürfen ihre reaktionären Ansichten bei der 50-Jahr-Feier der Ruhr-Uni verbreiten.

Seitdem bekannt geworden ist, dass auch Verbindungen Stände bei der BlauPause angemeldet haben, versuchen wir als Grüne Hochschulgruppe, dass diese nicht die Möglichkeit bekommen, sich dort zu präsentieren. Das gesamte Studierendenparlament teilt unsere Meinung, – die einen mehr, die anderen etwas weniger – dass Verbindungen auf der BlauPause nichts verloren haben. Der AStA hat, wenn auch halbherzig, versucht, die Verwaltung zu überzeugen, diese Stände wieder abzusagen. Wir haben daraufhin einen eigenen Termin mit den Verantwortlichen der BlauPause vereinbart und eindringlich darauf gepocht, dass diesen reaktionären Gruppen keine Plattform geboten werden darf.weiterlesen
06.05.2015

Kein Mensch ist illegal! - Wir verurteilen den Brief der OBs an die Ministerpräsidentin


In einem Brief der Ruhr-Oberbürgermeister*innen und Landrät*innen wird gefordert, dass Geflüchtete konsequenter abgeschoben werden sollen. Diesen Brief – den leider auch die Bochumer OB Ottilie Scholz mitunterschrieben hat – verurteilen wir aufs Schärfste! Das Land NRW hat auf Druck der Grünen Erlasse erteilt, dass Einzelfallprüfungen durchgeführt werden müssen und auch Familienverbünde nicht auseinandergerissen werden dürfen. Explizit diese Praxis kritisieren nun die OBs. Sie finden, dass ihre Arbeit „auf dem Verordnungswege für Nordrhein-Westfalen erschwert (wird)“.
In dem Brief werden darüber hinaus offene Vorbehalte gegen Roma*Romnija gezeigt, in dem geschrieben wird, dass nicht in Vergessenheit geraten darf, „dass die Binnenwanderungen, die mit der EU- Ost Erweiterung einhergegangen sind und noch andauern, mit ihren vielen tausend Menschen, insbesondere aus Bulgarien und Rumänien gerade in vielen Städten der Metropole Ruhr eben nicht unter dem Vorzeichen der Arbeitsmigration erfolgt, sondern vielmehr faktisch einer Armutswanderung gleichkommt.weiterlesen
03.05.2015

AStA muss endlich Vorwürfe zu ausländerfeindlichen Parolen aufklären!

Am 28. April riefen Personen - laut dem Hochschulinformationsbüro der GEW - „Ausländer raus!“ auf dem Flur des Allgemeinen Studierendenausschusses an der RUB. Der AStA wurde umgehend informiert, selbst die Uni-Verwaltung hat sich nach eigenen Angaben an den AStA-Vorstand gewandt, damit sich der Vorfall aufklärt. Jedoch antwortete der AStA nicht! Erst zwei Tage später und nach mehreren Aufforderungen, sich zu äußern, veröffentlichte der AStA auf seiner facebook-Seite ein Statement, in dem gesagt wird, dass die Vorwürfe des Hochschulinformationsbüros nicht stimmen würden. Jedoch sagten sie nichts zum Inhalt der Vorwürfe oder, was aus ihrer eigenen Sicht geschehen ist. Der AStA schreibt nur, dass er für Vielfalt und Toleranz ist und sich von allen menschenfeindlichen Bewegungen und Ideologien distanziert.
Wie sollen das Studierende verstehen, wenn nicht einmal gesagt wird, worum es geht?

Haben nun AStA-Referent*innen „Ausländer raus!“ gerufen? Oder Besucher*innen des AStA?weiterlesen
24.03.2015

10 Jahre nach dem Mord an „Schmuddel“: Kein Vergeben, kein Vergessen!



Am 28.03.15 findet in Dortmund eine Demonstration, zum Gedenken an den vor zehn Jahren von dem Dortmunder Neonazi Sven Kahlin ermordeten Thomas „Schmuddel“ Schulz statt. Parallel zur Gedenkkundgebung wollen Neonazis in Dortmund aufmarschieren, dies ist eine gewollte Provokation. Wir als Grüne Hochschulgruppe rufen dazu auf, sich an den antifaschistischen Protesten und dem Gedenken an „Schmuddel“ zu beteiligen! Kommt alle nach Dortmund und stellt euch den Faschist*innen in den Weg! Wir dürfen den Neonazis die Straße nicht überlassen! Kein Vergeben, kein Vergessen!
07.11.2014

AStA bekennt Farbe gegen Kompetenz


Nach dem Outing des Nazis Michael Brück an der Ruhr-Uni im vergangenen Jahr, wollte die Verwaltung etwas gegen Rechts machen. Der „AStA der Mitte“ und die Uni-Verwaltung versuchten Veranstaltungen zur Toleranz unter dem Motto RUB bekennt Farbe durchzuführen. Teilweise waren sie nicht einmal schlecht, jedoch erreichten sie kaum Studierende. Ernüchtert wollte die Verwaltung die Organisation abgeben. Die linke Opposition aus Linker Liste, KLiB, BIER und Grüner Hochschulgruppe machte das Angebot die Organisation zu übernehmen. Dies wollte der AStA nicht und erklärte sich stattdessen bereit, dies selbst zu machen.

Fachpersonal im Kampf gegen Rechts

Uni und AStA wollten zur Koordinierung dieser Arbeit eine Stelle schaffen. Nun soll der AStA jedoch die Person alleine bezahlen, die Verwaltung übernimmt dann die Sachkosten. Damit eine geeignete Person für die Arbeit gefunden werden kann, stellte die Linke Liste den Antrag, eine Personalkommission aus sieben vom Studierendenparlament ernannten Studierenden zu bilden.weiterlesen
01.09.2014

Update nach Androhung rechtlicher Schritte:

Burschenschaften zerschlagen!

*Zuvor haben wir die L! Ubia Brunsviga als Burschenschaft bezeichnet. Nach der Androhung rechtlicher Schritte ihrerseits, nennen wir sie nun Landsmannschaft. Sie wollen nämlich nicht mehr als “rechte Burschenschaft” dargestellt werden. Das “stramm rechts” werden wir jedoch selbstverständlich nicht ändern. Auch wenn sie behaupten, nicht kollektiv politisch zu sein.



Die Ruhr-Universität wirkt wie ein weltoffener, bunter und toleranter Ort. Doch leider gibt es auch Gruppen, die dieses Miteinander stören wollen. Gerade zu Beginn jedes Semesters sind sie stark vertreten, die Burschenschaften! Mit kleinen, harmlosen Flyern versuchen sie Werbung für ihre Partys zu machen. Oft verschleiern sie, dass es sich um die Party einer Burschenschaft handelt. Z.B. findet regelmäßig die Mafia Party statt, organisiert von der Landsmannschaft L!weiterlesen
20.07.2014

RUB bekennt Farbe? Wir wollen eine klar antifaschistische Kampagne!


Wir als Grüne Hochschulgruppe haben kritisiert, dass die bisherige Kampagne „RUB bekennt Farbe“ zu kurz springt und wenig ansprechend ist. Aus unserer Sicht sollte sich die Kampagne klarer gegen Rechts ausrichten und dies auch in seinen Publikationen klarer herausstellen. Erste gute Ansätze – gerade die der mobilen Beratung NRW gegen Rechtsextremismus – müssen verstetigt werden. Wir wünschen uns auch eine Radikalisierung der Außendarstellung und der inhaltlichen Ausrichtung der Kampagne. Die Bezeichnung „RUB bekennt Farbe“ spricht kaum Studierende an und wirkt leider sehr weichgespült. Als GHG wünschen wir uns – neben konkreten Hilfen für Studierende und Angestellte, wie sie mit Rechten umgehen können – auch aktionistische Formen des Protests. Es könnten Flächen zum Besprühen der Uni freigegeben werden, auf denen Wandbilder gegen Rechts und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gestaltet werden können. Wir wünschen uns Demos und Kundgebungen gegen Nazis und auch die intellektuelle Arbeit muss verbessert werden.weiterlesen
25.04.2014

Nazis blockieren!

Am ersten Mai will die Nazi-Partei “Die Rechte” wieder in Dortmund mit einem Aufmarsch auf sich aufmerksam machen.
In den letzten Jahren wurde der Aufmarsch der Neonazis immer zuerst verboten, um dann im letzten Moment doch von Gerichten erlaubt zu werden. So auch in diesem Jahr. Das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen hat das Verbot durch den Dortmunder Polizeipräsidenten wieder aufgehoben.
Daher haben sich antifaschistische Gruppen in und um Dortmund zusammengetan um in diesem Jahr in einem breiten Bündnis den Neonazis entgegenzutreten. Hierzu haben sie das Bündnis BlockaDo ins Leben gerufen, das die Blockade des Naziaufmarsches koordiniert.
Weitere Infos findet ihr auf www.blockado.info .
Seid dabei und unterstützt mit uns die Gegenaktionen bunt und zahlreich!
09.02.2014

Uni ohne Vorurteile


Am 29. Januar fand der erste Runde Tisch zum Projekt „Uni ohne Vorurteile“ statt, das AStA und Rektorat als Reaktion auf den in Bochum studierenden Nazi ins Leben gerufen haben.

Auch wir als Grüne Hochschulgruppe waren anwesend, um dieses wichtige Projekt aktiv mitzugestalten. Außerdem waren Vertreter*innen vieler anderer hochschulpolitischer Listen, mehrerer Gewerkschaften, des AKAFÖ und viele weitere anwesend.

Zunächst ging es bei dem Treffen darum, wie man sich als Universität positionieren soll. Gerade im Hinblick auf die Ereignisse im Dezember ging es einigen Gruppen nicht weit genug, sich lediglich für Toleranz auszusprechen. Stattdessen sei es sinnvoll, eine für Nazis besonders unattraktive Umgebung in der Uni zu schaffen. Dies wolle man erreichen, indem man sich offen zu Toleranz und dem Zusammenleben der Kulturen bekenne, während man gleichzeitig beispielsweise bei allen Veranstaltungen Nazis explizit als unerwünscht deklariere.weiterlesen
08.02.2014

Für eine humane Flüchtlingspolitik – Nazis haut ab!


Wir als Grüne Hochschulgruppe waren bei der Demonstration „Flüchtlinge Willkommen” des Bündnisses gegen Rechts. Mit mehreren Hundert Menschen haben wir an der Unterkunft in der Wohlfahrtstraße für Flüchtlinge und gegen die menschenverachtende Hetze von Rechts demonstriert.

Eine humane Flüchtlingspolitik wird dringend benötigt und in den kommenden Jahren immer wichtiger. Wir müssen alle Flüchtlinge willkommen heißen und ihnen die Chance geben, Teil der Gesellschaft zu werden. Der staatlichen und gesellschaftlichen Diskriminierung von Flüchtlingen müssen wir entschieden entgegentreten.

Auch viele hochschulpolitische Listen haben sich auf die Seite der Flüchtlinge gestellt. Durch Abwesenheit glänzten unter anderem die AStA-tragenden Listen der RUB. (Die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure, die Jusos, die GEWI und die Internationale Liste).weiterlesen
04.12.2013

Solidarität mit den Antifaschist*innen!

Unser Mitglied Jan Matzoll hat auf seinem blog zu den Vorkommnissen rund um ein Outing des Neo-Nazis Michael Brück einen Artikel geschrieben, den wir als ganze Grüne Hochschulgruppe so unterschreiben können:

Vorgestern kam es während einer Jura-Vorlesung der Ruhr-Uni in einem der neuen Hörsäle im Bochumer Fenster zu einem “Outing” des führenden Neonazis Michael Brück. Brück ist NRW-Vizevorsitzender der Partei “Die Rechte” und studiert seit diesem Semester Jura an der RUB. Der NRW-Landesverband gilt als Nachfolgeorganisation des “Nationalen Widerstands Dortmund”, der 2012 verboten wurde und dem Verbindungen zu den NSU-Mördern nachgesagt werden. Auch ein Verbot von “Die Rechte” stand bereits im Raum. Brück ist also nicht irgendein Rechter, sondern ein wegen Volksverhetzung vorbestrafter Neonazi-Kader. Die Antifa-Gruppe beschreibt die Vorgänge wie folgt:

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31.05.2013

Neonazi-Szene in NRW und Bochum


Etwa 9 Prozent der Menschen in Deutschland haben ein geschlossenes rechts-extremes Weltbild. Das ist ein Ergebnis der vor Kurzem veröffentlichen Studie „Die Mitte im Umbruch“. Die drei „Mitte“-Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigen deutlich, dass Rechtsextremismus nicht als gesellschaftliches Randphänomen betrachtet werden kann. Denn rassistische und Rechtsextreme Einstellungen haben ihren Ursprung in der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Auch in NRW beobachten wir seit Jahren einen Zulauf zur rechten Szene und ein immer offeneres und aggressiveres Auftreten von Rechtsextremen.
Wir stellen uns die Frage wie der Rechtsextremismus in NRW und Bochum aussieht. Dazu wollen wir auch die Rechte Szene genauer durchleuchten. Welche Organisationen gibt es, welcher Personenkreis agiert wo und in welcher Form, und welche Ziele verfolgen sie?
Zu diesem Thema findet am Mittwoch dem 20.weiterlesen

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